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Der Maschinenbau beinhaltet den Aufgabenbereich der Konstruktion und der Produktion von Maschinen. Er ist ein Hauptzweig der Industrie und kann als Ingenieurdisziplin ausgeübt werden. Ursprünglich entstand dieses Aufgabenfeld aus den klassischen Metallverarbeitern wie Schmied oder Schlosser. Der Maschinenbauingenieur befasst sich mit dem systematischen Bezug auf Physik, vor allem auf Mechanik.Unter die Bezeichnung Maschinen- und Anlagenbau fallen viele Themengebiete.
Hierzu zählt die Mechanik, Konstruktionslehre, Maschinen, Maschinenelemente, Fertigungs- und Montagetechnik, Werkstofftechnik, Automatisierungstechnik, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik, Adaptronik und Mechatronik (Mechanik, Elektronik, Informatik), Verfahrenstechnik, Instandhaltungstechnik, Fluidtechnik, Logistik, Kenngrößen und Kennwerte und weitere verwandte Themen. Sie alle spezifizieren sich auf verschiedene Themenbereiche, die durch direkte Schulung genauer ausgeführt werden können, als wenn es einen allgemeinen Schulungsgang gäbe. Dazu gibt es verschiedene Fächer, die bei der Ausbildung intensiver als andere Unterrichtet werde. Hauptsächlich zählen Mathematik, Werkstoffwissenschaft, Technische Thermodynamik, Technische Mechanik, Fertigungstechnik, Elektrotechnik, Strömungsmechanik/Fluidmechanik, Mess- und Regelungstechnik, Antriebstechnik und Konstruktionstechnik dazu. Bei einem Studiengang werden jedoch alle dieser Fächer gleichsam unterrichtet, sodass der Maschinenbauingenieur ein sehr breites Einsatzgebiet hat. Durch die Zukunftsorientierung dieses Berufes, die stetige Weiterentwicklung der Technik und den anhaltenden Mangel an Ingenieuren bestehen große Berufschancen in diesem Beruf.
In Deutschland zählt der Maschinenbau die meisten Fabriken der Industrie. Er konzentriert sich hauptsächlich auf den Export. Etwa 6.600 Fabriken sind über das Land verteilt. Zusammen zählen sie 900.000 Beschäftigte, die pro Jahr etwa 130 Milliarden Umsatz erwirtschaften. Das ergibt einen Umsatz von etwa 150.000 pro Arbeiter. Fast zwei Drittel des Umsatzes wurde durch Export erwirtschaftet. Insbesondere aus China bekommen deutsche Firmen Aufträge.
Als die Stadt des Maschinenbaus gilt Karlsruhe, nicht nur weil es dort führende Firmen gibt, bei denen ein Großteil des Beschäftigten aus Deutschland angestellt ist. In Karlsruhe ist auch die bekannteste Uni, an welcher das Ingenieurwesen studiert werden kann. Weiter gibt es dort eine Hochschule und weitere Fachschulen. Die Gesellschaft dieses Industriezweiges hat ihren Sitz ebenfalls in Karlsruhe.