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Mit wenigen Urlaubstagen zu viel ErholungWer seine Urlaubstage dieses Jahr gut verteilt, erhöht die Chance auf Kurzurlaube, Wochenendtrips und längere Auszeiten. | Bild: Kittiphan - stock.adobe.com

11.01.2025 Heike Thissen

Mit wenigen Urlaubstagen zu viel Erholung

Gut geplant ist halb erholt! Das gilt auch im Jahr 2025, wenn es darum geht, mit Brückentagen verlängerte Wochenenden zu schaffen. Denn wer seine wertvollen Urlaubstage clever verteilt, erhöht die Chance auf entspannte Kurzurlaube, abwechslungsreiche Wochenendtrips und sogar längere Auszeiten.

Kurztrips und Co.: Brückentage bieten viele Chancen

Als Brückentage werden Arbeitstage bezeichnet, die zwischen einem Feiertag und dem Wochenende oder zwischen zwei Feiertagen liegen. Im neuen Jahr gibt es gleich mehrere von ihnen, die sich ideal für verlängerte Auszeiten eignen. Ein Beispiel ist der Tag der Arbeit am 1. Mai, der auf einen Donnerstag fällt. Wer am Freitag, 2. Mai, Urlaub nimmt, hat ein langes Wochenende von vier Tagen – perfekt für einen Kurztrip oder einfach zum Entspannen.

Klassiker für lange Wochenenden in Baden-Württemberg sind auch die Feiertage von Christi Himmelfahrt und Fronleichnam: Beide fallen traditionell auf einen Donnerstag und bieten daher die Möglichkeit, mit einem angehängten Urlaubstag eine ausgedehnte Auszeit vom Alltag zu nehmen. Christi Himmelfahrt steht dieses Jahr am 29. Mai an, Fronleichnam am 19. Juni. Ein weiterer Feiertag ist der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober, der dieses Jahr an einem Freitag begangen wird. Mit einem zusätzlichen Urlaubstag am Donnerstag, 2. Oktober, entsteht ein weiteres verlängertes Wochenende.

Günstig liegen auch die Weihnachtsfeiertage: Da der 25. Dezember ein Donnerstag ist und der 26. Dezember ein Freitag, ergibt sich von ganz allein ein viertägiges Wochenende.

Ostern: Bis zu 17 Tagen frei mit acht Urlaubstagen

Doch nicht nur Brückentage lassen sich geschickt nutzen. Auch für längere Urlaube ist es sinnvoll, im Vorfeld zu prüfen, wie sich diese mit möglichst wenigen Urlaubstagen bewerkstelligen lassen. So liegt Ostern im Jahr 2025 zum Beispiel zwischen dem 18. April – Karfreitag – und dem 21. April – Ostermontag. Dieser späte Ostertermin lässt sich mit geschickter Planung in einen längeren Urlaub verwandeln: Wer vom 14. bis 17. April Urlaub nimmt, bekommt dank der Feiertage mit vier Urlaubstagen zehn freie Tage heraus. Dasselbe gilt für diejenigen, die ihre Urlaubstage vom 22. bis zum 25. April nehmen. Wer zusätzlich in der Folgewoche die drei Tage vom 28. bis 30. April sowie den 2. Mai frei nimmt, kommt mit acht Urlaubstagen sogar auf 17 freie Tage.

Pfingsten: Bis zu zwölf Tagen frei mit sechs Urlaubstagen

Nach den Osterferien stehen in Baden-Württemberg die Pfingstferien an. Sie starten mit dem Pfingstmontag am 9. Juni und ermöglichen einen Pfingsturlaub von neun freien Tagen für all jene, die vier Urlaubstage auf den 10. bis 13. Juni legen. Wer obendrein den Brückentag nach Christi Himmelfahrt sowie die Woche vor Pfingsten freinimmt, erhält mit sechs Urlaubstagen sogar zwölf freie Tage.

Langes Wochenende: Auch Weihnachten liegt besonders günstig

Weil in Deutschland Heiligabend und Silvester keine gesetzlichen Feiertage sind, müssen Arbeitnehmer in den Betrieben, in denen hier eigentlich gearbeitet wird, einen halben oder einen ganzen Tag Urlaub einreichen. Beide Tage fallen dieses Jahr auf einen Mittwoch. Da die Weihnachtsfeiertage am 25. und 26. Dezember aber auf Donnerstag und Freitag fallen, entsteht hier ein langes Wochenende ganz ohne Urlaubstage. Auch der Neujahrstag am 1. Januar 2026 ist ein Donnerstag: Mit nur einem Urlaubstag lässt sich ein weiteres viertägiges Wochenende daraus machen.

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